Artists for Peace & Freedom

Ein Song.
Viele Sprachen.
Eine Botschaft.

Music Against War entstand aus der Überzeugung, dass Musik Menschen dort erreicht, wo Politik oft scheitert.

  • Frieden hat keine Nationalität.
  • Freiheit kennt keine Grenzen.
  • Musik spricht jede Sprache.

Der Song

Freedom, in vielen Sprachen

Derselbe Song, gesungen von unterschiedlichen Stimmen und Kulturen. Jede Aufnahme bringt zwei Sprachen zusammen.

In Produktion

  • Hebräisch
  • Arabisch
  • Russisch
  • Persisch
  • Deutsch
  • Japanisch
  • Mandarin

Sprachfassungen, an denen gerade gearbeitet wird.

Was als Nächstes kommt

Ein zweiter Song entsteht. Er wächst aus derselben Frage und geht tiefer hinein — der nächste Schritt dieser Idee, kein Bruch mit ihr.

Mehr zu gegebener Zeit.

Die Idee

Ein Song gegen jeden Krieg

Was als Antwort auf einen Krieg begann, ist zu etwas Größerem geworden. Krieg, Gewalt und Vertreibung beschränken sich nicht auf ein Land, ein Volk oder einen Moment der Geschichte. Von der Ukraine bis in den Nahen Osten und überall dort, wo Konflikte Gesellschaften spalten, bleiben die Folgen für die Menschen dieselben.

Deshalb geht es bei Music Against War nicht darum, zwischen Nationen Partei zu ergreifen. Es geht darum, gegen den Krieg Stellung zu beziehen.

Im Zentrum des Projekts steht ein Song: Freedom. Derselbe Song entsteht und erklingt in vielen Sprachen, getragen von unterschiedlichen Stimmen und Kulturen rund um die Welt. Hebräisch und Arabisch. Ukrainisch und Russisch. Persisch, Englisch, Deutsch, Japanisch, Mandarin und viele mehr.

Andere Sprachen. Andere Stimmen. Dieselbe Botschaft. Denn eine Sprache gehört keiner Regierung, keiner Armee und keiner Ideologie. Sie gehört den Menschen.

Unsere Vision ist einfach: Freedom soll über Grenzen hinweg wandern und zu einem musikalischen Symbol werden, das Menschen teilen, die Tausende Kilometer voneinander entfernt leben — oder auf entgegengesetzten Seiten eines Konflikts stehen.

Music Against War – Artists for Peace & Freedom ist deshalb keine Kampagne für einen bestimmten Krieg oder einen bestimmten Moment. Es ist eine wachsende globale Plattform für eine universelle Idee.

Die Sammlung

Lieder für den Frieden

Kuratiert aus Einsendungen aus aller Welt. Videos werden erst nach dem Klick von YouTube geladen.

Die vollständige Playlist gibt es auch auf YouTube. YouTube →

Mach mit

Bring deinen Song in die Bewegung

Jeder — auch DU — kann ein Friedenslied einreichen. Jede Einsendung lässt die Liste weiter wachsen, bis sie eines Tages jedes Land und jede Sprache widerspiegelt.

Deine Daten geben wir nicht an Dritte weiter.

  • 1Song aussuchenIrgendein Lied über Frieden, Freiheit oder Menschlichkeit — in jeder Sprache.
  • 2Link schickenEin YouTube-Link genügt. Gern mit einer persönlichen Nachricht.
  • 3Laut abspielenZu Hause, im Auto, bei Veranstaltungen. Lass es alle hören.
Coming soon

Wall of Hope

Eure Bilder und Botschaften für den Frieden, gesammelt an einem Ort. Einsendungen nehmen wir schon jetzt entgegen — über das Formular oben.

Wie es begann

Am Anfang stand ein Krieg

Der Text, mit dem die Aktion 2022 gestartet ist.

“Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.”

Friedrich Nietzsche

Seit dem von Russlands Präsidenten Wladimir Putin gestarteten Angriff auf die Ukraine herrscht Krieg in Europa. Die Welt blickt erschüttert und erstarrt in die Ukraine – insbesondere auf das Schicksal der Hauptstadt Kyjiw und ihren unschuldigen Bewohnern. Wie lange hält die Millionen-Metropole den menschenverachtenden russischen Raketenangriffen noch Stand? Wie gehen die Menschen, die vor Ort unmittelbar den Tod, die Zerstörung ihrer Heimat und das Leiden ihrer Familien und Freunde tapfer erdulden, mit dieser Situation um? Werden sie ausreichend mit Nahrungsmitteln und medizinischer Hilfe versorgt? Ein furchtbarer Zustand und Fragen, die mich persönlich im Innersten sehr tief bedrücken.

Gemeinsam mit Mitarbeitern, Freunden und Musikern machen wir mit einer besonderen Aktion auf die schiere Brutalität dieses Krieges vor unserer Haustür aufmerksam. Wir haben dieser Tage diese Plattform ins Leben gerufen, hier sammeln, betreuen und veröffentlichen wir eine Liste von Friedensliedern, in vielen Sprachen und aus vielen Ländern. Jeder – auch DU – kann Links zu Friedensliedern für diese Liste einreichen, so dass wir ein ständig wachsendes Verzeichnis erzeugen, welches eines Tages jedes Land und jede Sprache der Welt widerspiegeln wird. Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich zu erreichen und sie zu motivieren, Friedenslieder auf ihren Geräten, Stereoanlagen, Autoradios usw., an allen Orten und bei allen Gelegenheiten zu spielen. Das Motto „Music Against War“ soll hier für alle umgesetzt werden.

Wir sind glücklich, wenn ihr diese Aktion auf allen euren Kommunikationskanälen, Websites, Social Media, Fanclubs etc. verbreitet und jedem davon erzählt. Gemeinsam können wir ein unüberhörbares Zeichen gegen Unterdrückung und Menschenverachtung, für Frieden und Freiheit setzen. Wir zählen auf euch. Frieden ist für alle da – die Menschlichkeit wird siegen.

Frieden ist mehr als nur ein Wort: Music Against WarEssay · Englisch

Can music save the world? Can a simple song make a difference? Will music have an impact for the better in a Europe that just experiences the end of an almost unprecedented era of peace that lasted 77 years? Can music move hearts and souls in a world on the brink of the disaster?

No to all of that will the cynic answer with a sardonic smile, and the self-appointed realist will nod approvingly.

Indeed, while music possesses the proven power to evoke emotions and to amplify feelings of sadness, joy, or anger, the simple song will offer no protection against cold-hearted mass murder, missiles, tanks and bombs, nor against the blind rage of dictators who thirst for power and destruction.

And yet, such is the human condition that music still can play a role, especially in times of war and bitter conflict, in nightmarish settings defined by deadly animosity, power imbalances, ideological fervour and stark divisions.

It was a song, after all, that soldiers on all sides of WWII’s battle lines cherished and learned to love. ‘Lili Marleen’, the bitter-sweet tune about a soldier in the field reminiscing his girl waiting under the lantern in front of his barracks, first broadcast by the German military station Soldatensender Belgrad, was an unlikely hit during and after the war. But it was a piece whose sentiment German soldiers as well as those of the allies could immediately relate to. It struck a chord deep inside them, touched their humanity and built bridges between men who were caught on opposing sides in the bloody nightmare of mechanised and industrialised mass slaughter that was the last big war on the European continent.

Now there is another war raging close to the very centre of Europe, a war that has once again evoked the ghosts of the continent’s gory past at a time when Europeans had comfortably settled into what must have seemed to them like everlasting peace. This peace was an illusion, though, a dreamlike existence not shared elsewhere in the world where war and armed conflict still were and are all too familiar. Too easily forgotten is also the short war that raged in the Balkans only two and half decades ago.

We have long become used to the tales and images of violence, devastation and human suffering invading our tv screens and social media feeds from places such as Afghanistan, Syria, Yemen, or Armenia. We took notice, and yet we didn’t. The war in Ukraine has changed all of this. It is uncomfortably close to home, threatens to draw us all in. The disturbing pain and suffering we see now is that of people who are fellow Europeans. Still, how long will it take us to get used to these images, too, and to return to the state of comfortable numbness?

Music can build bridges. Lili Marleen is one example. The outstanding work of the Israeli group Orphaned Land, popular among Palestinians youths as well a s among young Arabs and Israelis and consciously building bridges between them, may serve as another.

Music can be a powerful connector between humans of all races, religions, nationalities, and persuasions. It can promote and accentuate dreams, sentiments, and desires. The longing for peace and freedom, for basic human dignity, is what connects us across barriers of culture, religion, race, or language.

This is where Music Against War comes in, a global initiative that aims to reach as many people in as many languages as possible, thus bridging divides and promoting unity in dream and desire.

“Freedom” is the title of the song that the Italian lyrical tenor Allessandro Rinella has recorded in English, and he will be joined on this recording by singers from all corners of the planet singing in their native language, in Greek, Arabic, Hebrew, Russian, Ukrainian, German, and many others. The message is clear: Let us celebrate unity, peace, and freedom in a powerful statement that challenges the disorder the world is descending into.